Yeshe Chöling SAKYA- Förderverein e.V. Die Anfänge der Freiburger Dharma Gruppe gehen auf den November 1977 zurück, als der Ehrwürdige Lama Sherab auf Einladung zum ersten Mal nach Freiburg kam. Der Name Yeshe Chöling bedeutet Weisheitssphäre und Lama Sherab hat ihn 1981 unserer Gruppe gegeben. Seitdem besucht Lama Sherab Freiburg viermal im Jahr. In Wochenendseminaren gibt er Einführungen in die Buddhistische Lehre, kommentiert Mahayana Texte, gibt Anweisungen zur Meditation und Ermächtigungen für die vier Tantra Klassen. Die Gruppenmitglieder treffen sich regelmäßig zum Textstudium und zur gemeinsamen Meditation. Um caritativ noch effektiver arbeiten zu können, gründeten die Mitglieder 1993 den Sakya Förderverein.
Der Yeshe Chöling Sakya- Förderverein e.V. ist gemeinnützig, er dient der Erhaltung und Förderung der Tibetisch- Buddhistischen Religion und Kultur. Er unterstützt Tibetische Flüchtlinge und deren schulischen und medizinischen Einrichtungen in Indien und Nepal.
Am 7. Oktober 1950 fielen die chinesischen Truppen in Tibet ein. Unter diesem Druck entschließen sich tausende Tibeter ins Exil zu gehen. Sie müssen Verfolgung, Krankheit, Erschöpfung und klimatische Gegensätze überwinden. Auch heute noch müssen viele Tibeter aus ihrer Heimat fliehen.
Viele neuangekommene Flüchtlinge erkranken und sterben an Krankheiten, die sie bis dahin nicht kannten. Sie haben meist keine Abwehrkräfte gegen Infektionskrankheiten, verursacht durch Erreger im feucht-heissen Klima Indiens, die es in der klaren Luft der Himalayaberge nicht gibt. Auch nach Jahren des Lebens im Exil haben viele Flüchtlinge chronische Krankheiten bedingt durch diesen klimatischen Unterschied.
Es gibt wenige Krankenhäuser in dieser Region Indiens und vor allem sind diese nicht geeignet und ausgestattet für die speziellen Leiden der Flüchtlinge. Der Bau eines Krankenhauses, speziell für tibetische Flüchtlinge ist dringend notwendig.
Das Gebäude des Sakya-Krankenhaus in Dehra Dun ist seit Juni 1999 fertiggestellt und wurde im Oktober 2000 offiziell eingeweiht.
Es ist für Mönche und Nonnen, tibetischen Flüchtlinge, aber auch für die arme indische Bevölkerung der Umgegend bestimmt und befindet sich in direkter Nähe zum "Sakya-Center", lediglich durch einen kleinen Wassergraben getrennt. Um schneller vom Sakya Center zum Krankenhaus zu gelangen wird es durch eine kleine Brücke verbunden.
Damit qualifizierte Ärzte, Krankenschwestern und Sanitäter am Krankenhaus gehalten werden können und diese sich mit maßvollen Gehältern zufrieden geben, ist der Bau eines Wohngebäudes in unmittelbarer Nähe zwingend notwendig.
Der Bau des Krankenhausgebäudes wurde zwar schon eröffnet, aber weitere Mittel werden dringend für die z. Zt. noch recht notdürftige Innenausstattung benötigt:
Mobiliar und medizinische Geräte